Tarps
Ein Camping-Tarp ist die ultimative Erweiterung deines Stellplatzes, um flexiblen Schutz vor Sonne und Regen ganz ohne schweres Vorzelt zu genießen. Ob als Vordach für deinen Camper, als Überdachung für die Außenküche oder als schattiger Treffpunkt in der Mitte deiner Reisegruppe – diese vielseitigen Planen lassen sich individuell an jede Campingsituation anpassen.
FAQ zu Tarps
Ein Tarp ist eine strapazierfähige Allzweckplane, die beim Camping als modularer Wetter- und Sonnenschutz dient. Im Gegensatz zu fest installierten Markisen ist ein Tarp extrem leicht und kann mit Abspannleinen an Bäumen, Teleskopstangen oder direkt an der Kederleiste deines Fahrzeugs befestigt werden. Es bietet dir einen offenen, luftigen Raum, der dich vor UV-Strahlung und plötzlichen Regenschauern schützt. Beim Camping wird es besonders geschätzt, weil es den Wohnraum im Freien vergrößert, ohne das hohe Gewicht eines klassischen Vorzelts mitzubringen.
Bei uns bekommst du eine schnelle Lieferung, 14 Tage Rückgaberecht und einen persönlichen Kundenservice, der dich per E-Mail, Telefon oder Chat unterstützt. Unsere Tarps stammen von renommierten Herstellern und sind auf Langlebigkeit, Komfort und einfache Handhabung ausgelegt. Außerdem profitierst du von einer großen Auswahl und regelmäßigen Angeboten. So findest du das perfekte Modell für dein Abenteuer.
Ja, viele unserer Camping-Tarps sind mit einem Keder-Profil ausgestattet oder lassen sich über eine Schleusenstange mit dem Fahrzeug verbinden. Falls dein Modell keinen Keder hat, kannst du es oft mit Saugnäpfen am Fahrzeugdach fixieren oder die Abspannleinen einfach über das Dach zur gegenüberliegenden Seite führen. Diese Flexibilität macht es ideal für Camper, die keine Lust auf die Montage einer schweren Markise haben. So schließt das Tarp bündig mit deinem Fahrzeug ab und hält den Einstiegsbereich trocken.
Auf offenen Stellplätzen, wie zum Beispiel an der Küste, kann der Wind unter das Tarp greifen und eine starke Hebelwirkung entfalten. Da ein Tarp keine festen Wände hat, strömt die Luft zwar besser durch, dennoch ist eine fachgerechte Sicherung mit massiven Heringen und stabilen Abspannleinen lebensnotwendig. Bei Sturmwarnung solltest du das Tarp grundsätzlich abbauen, um weder dein Fahrzeug noch die Ausrüstung deiner Nachbarn zu gefährden. Wir empfehlen, die Stangen leicht schräg gegen die Windrichtung zu stellen und elastische Spanner zu verwenden, um die Last auf die Ösen zu verringern.
Für eine Familie mit vier Personen empfehlen wir ein Tarp mit einer Mindestgröße von 4 × 4 Metern, damit alle bequem darunter Platz finden und auch der Campingtisch trocken bleibt. Beachte jedoch, dass mit der Fläche auch das Gewicht und die Anzahl der benötigten Aufstellstangen steigen. Ein größeres Tarp bietet zwar mehr Komfort, benötigt aber auch einen entsprechend großen Stellplatz, auf dem du die Leinen weit genug abspannen kannst. Für Paare oder Alleinreisende reicht oft schon ein kleineres Modell mit 3 × 3 Metern völlig aus.
Absolut, denn ein hochwertiges Tarp blockt nicht nur die direkten Sonnenstrahlen ab, sondern verhindert durch seine offene Bauweise auch den gefürchteten Hitzestau, der oft in Vorzelten entsteht. Viele Modelle verfügen über eine Silber- oder UV-Beschichtung auf der Unterseite, die die Infrarotstrahlung reflektiert und so für eine spürbare Abkühlung im Schatten sorgt. Da die Luft von allen Seiten frei zirkulieren kann, bleibt es unter dem Tarp selbst bei Windstille angenehm temperiert. Es ist daher die beste Lösung für Campingurlaube in südlichen Regionen.
Für den stationären Einsatz beim Camping ist ein Tarp aus reißfestem Polyester mit einer hohen Wassersäule von mindestens 3.000 mm ideal, da es robust und pflegeleicht ist. Wenn du längere Zeit an einem Ort bleibst, ist technisches Baumwollgewebe (Poly-Cotton) eine exzellente Wahl, da es deutlich UV-beständiger ist und unter der Plane für ein erstklassiges Raumklima sorgt. Diese Materialien sind schwerer als ultraleichtes Wander-Nylon, halten dafür aber den mechanischen Belastungen auf einem Campingplatz über viele Jahre stand. Achte zudem auf verstärkte Ecken und doppelt vernähte Schlaufen.
Die wichtigste Regel beim Aufbau ist die Erzeugung eines deutlichen Gefälles, damit das Regenwasser sofort ablaufen kann. Du erreichst dies, indem du eine Seite des Tarps oder eine Ecke deutlich tiefer abspannst als den Rest. Ohne dieses Gefälle bilden sich schnell Wassersäcke, deren enormes Gewicht das Gewebe dauerhaft dehnen oder im schlimmsten Fall die Aufstellstangen einknicken lassen können. Kontrolliere bei starkem Dauerregen regelmäßig die Spannung der Leinen, da sich manche Materialien bei Nässe leicht ausdehnen.
Neben dem Tarp selbst sind teleskopierbare Aufstellstangen das wichtigste Zubehör, da sie dir erlauben, die Höhe individuell an dein Fahrzeug oder den Sonnenstand anzupassen. Je nach Bodenbeschaffenheit auf dem Campingplatz – von sandig bis steinig – solltest du zudem verschiedene Heringe im Gepäck haben. Auch sogenannte "Grip-Clips" können nützlich sein, um zusätzliche Abspannpunkte an Stellen zu schaffen, wo keine Ösen vorhanden sind. Ein Set aus Ersatz-Abspannleinen und ein kleiner Gummihammer runden deine Ausrüstung sinnvoll ab.
Genauso wie Sonnendächern oder Vorzelten sollten auch bei Tarps Vogelkot, Baumharz oder herabgefallenes Laub so schnell wie möglich mit viel klarem Wasser und einem weichen Tuch entfernt werden. Für hartnäckige Flecken gibt es spezielle Zeltreiniger, die die Imprägnierung nicht angreifen; vermeide jedoch unbedingt Haushaltsreiniger oder scharfe Bürsten. Nach der Reinigung muss das Tarp komplett durchtrocknen, bevor du es für den Winter einlagerst, um Schimmelbildung zu vermeiden. Eine regelmäßige Auffrischung der Imprägnierung mit einem Spray sorgt dafür, dass Feuchtigkeit und Schmutz auch in der nächsten Saison einfach abperlen.